Archiv für Februar 2010

Naziangriff in Radeberg

Am Morgen des 13. Februars ereignete sich am Radeberger Bahnhof ein Angriff von ca. 50 „Autonomen“ Nazis auf berliner Antifas.
Diese waren auf gerade auf den Weg zur Blockade in Dresden, warteten auf den Anschlusszug als neben ihnen ein Reisebuss hielt und ca. 50, überwiegend vermummte Neonazis auf sie losstürmten. Durch das Überraschungsmoment und die zahlenmäßige Unterlegenheit war eine Gegenwehr kaum möglich. Zwei Antifas müssten aufgrund ihrer Verletzung bis zum nächsten Tag ins Krankenhaus.
Wie schwer die Verletzungen sind und woher die Nazis kamen ist noch nicht bekannt.

Dresden 13.02.2010 – Nazis blockiert!!

Am 13. Februar 2010 blockieren Teilnehmer_Innen des Aktionsbündnisses „Dresden nazifrei!“ und „No Pasaran!“ ganz ruhig ein paar Straßenzüge in Dresden. Die Polizei und die Stadt Dresden hatte schon im Vorfeld versucht die linken Demonstrant_Innen und Teilnehmer_Innen einer friedlichen Blockade zu kriminalisieren. Nur liegen sie da völlig falsch das es sich bei einem Sitzen auf der Straße jediglich um eine Ordnugngswiedrigkeit handelt und es in diesem Zusammenhang keine Strafttat gibt.

Das größte Prolem der Polizei liegt wie immer darin das sie durch ihre hierachischen Strukturen und langen Befehlsketten keine Ahnung haben, was eigentlich los und ist und viel zu schnell den Überblick verlieren. Das mündet dann in einem Antrag für polizeiliche Maßnahmen, was nett klingt heißt unter Umständen Knüppel raus.

Die große Frage besteht darin warum auf friedliche Blockadeteilnehmer_Innen einprügeln. Natürlich wird das alles dementiert und gerechtfertig werden, die Bilder sprechen am Schluss natürlich für sich. Fragwürdig ist auch die Erscheinung von Bullen mit MP und CS- Werfern auf der Katharinenstraßen und Ecke Königbrücker Straße in der Äußeren Neusadt von Dresden. Was will die Polizei damit bezwecken, den Menschen faschistoid klar machen, das wenn sie gegen Nazis demonstrieren und blockieren wollen mit MP´s und CS- Werfen, Gummigeschossen und Holzgeschossen zu rechnen haben. (mehr…)




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