Dresden 2011: No Pasaran

Dresden-NazifreiDer Startschuss ist gefallen: seit einigen Tagen haben die Bündnisse „Dresden-Nazifrei“ und „No Pasaran“ ihre neue Kampagne „Dresden 2011 – Blockieren bis der Naziaufmarsch Geschichte ist!“ gestartet und ihre Aufrufe veröffentlicht. Denn auch für Februar 2011 planen die Neonazis ihr größtes Aufmarschevent in Dresden fortzusetzen. Ziel der beiden Bündnisse ist es, durch Blockaden, dies zu verhindern und mit dem so genannten Opfermythos sowie der reaktionären Dresdner Gedenkkultur aufzuräumen. Gemeinsam blockieren!

Etwas ungläubig schrieb die Dresdner Tagespresse über die Unterzeichner von Dresden-Nazifrei: da hätten selbst die Toten Hosen und die Beatsteaks unterzeichnet. Nicht nur das, es gibt auch ein schönes Zitat von Bela B.:

»Blockieren wir die Blockköpfe. Es bleibt ein unerträglicher Zustand, dass wieder Nazis durch Dresden marschieren wollen. Wenn die Politik sie nicht stoppt, stoppen wir sie mit unseren Mitteln. Sitzblockaden muss es geben, bis der Aufmarsch Geschichte ist!« (Bela B., Sänger und Schlagzeuger der Band Die Ärzte)

Schnell musste sich auch Oberbürgermeisterin Helma Orosz zum Thema äußern, auch wenn sie vielleicht lieber selbst den Zeitpunkt gewählt hätte um ihrerseits mit großer Geste ihre Pläne zu präsentieren: Man wolle die Menschenkette nun auch da machen, wo die Nazis sind, sprich: sicherheitshalber auf beiden Elbseiten. Da zeigt sich, dass das Bündnis bereits erreicht hat, dass die OB in die Pflicht gerät, auch ihren Teil zur Verhinderung der Naziaufmärsche beizutragen.

Wichtige Infos und Material:
Antifa-Bündnis „No Pasarán!“: Aufruf [PDF] | Material | Anreise
Bündnis „Dresden Nazifrei!“: Aufruf | Material | Blockaden

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1 Antwort auf „Dresden 2011: No Pasaran“


  1. 1 Kopfschmerz 08. Februar 2011 um 18:12 Uhr

    „Keine Versöhnung mit Deutschland“, das hieße zuerst einmal: „Keine Versöhnung mit „No Pasaran“ und anderen reaktionären Apologeten deutscher Ideologie.“

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