Archiv der Kategorie 'Nazis'

10. Juli Gera – Europas größtes Nazifest blockieren!

Text?Zum nunmehr siebten mal jährt sich das rechtsradikale Festival „Rock für Deutschland“ in Gera. Dieses hat sich in den letzten Jahren zu Europas größten Nazifest entwickelt. Die Antifaschistische Aktion Gera sowie weitere Gruppen und Bündnisse aus der Region haben sich in einem Vorbereitungskreis organisiert um den Nazis dieses Jahr die Party zu verderben.

Infos auf: www.nazifeste-abschalten.tk
www.nazifeste-verhindern.de

Vortrag mit Menschen aus Gera in Dresden
am Dienstag, den 29.06. um 20 Uhr
im AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Str. 39

Es ist eine gemeinsame Anreise aus Dresden geplant. Bitte meldet euch beim AK Antifa DD, wenn ihr dabeisein wollt, bzw. kommt auf die Veranstaltung! (mehr…)

Naziaufmarsch zum 17. Juni in Dresden gestört

Text?Polizei und Ordnungsamt haben in Dresden zu ihrer alten Form zurückgefunden: Der Naziaufmarsch konnte dank ihres Engagements stattfinden. Doch die Nazis können außer dem Ablaufen ihrer Route auch keinen Erfolg verbuchen: Die GegendemonstrantInnen waren trotz kurzfristigen Aufrufs weit mehr und störten die Durchführung der Nazidemo erheblich. Bemerkenswert war dabei die Entschlossenheit und die Teilnahme vieler bürgerlicher GegendemonstrantInnen. Bericht und Auswertung des AK Antifa Dresden: (mehr…)

Nazikundgebung am 17. Juni in DD (Update 11.Juni)

Am 17. Juni wollen Dresdner Nazis wie in den vergangenen Jahren auch versuchen, den Jahrestag des so genannten “Volksaufstandes” in der ehemaligen DDR für sich zu instrumentalisieren.

Vor 57 Jahren hatten hunderttausende Bürgerinnen und Bürger auf die vom ZK der SED beschlossene Erhöhung der Arbeitsnormen um 10% mit Demonstrationen und Streiks in über hundert Orten der sowjetischen Besatzungszone reagiert. Die Behörden reagierten auf die Proteste mit der Verhängung des Ausnahmezustandes für Teile der ehemaligen DDR und entsendeten fast 20.000 Soldaten und 8.000 Angehörigen der Volkspolizei.

Bei den anschließenden Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und den Sicherheitskräften kamen mindestens 55 Menschen ums Leben, mehr als 2.000 Menschen wurden in den folgenden Wochen verhaftet und zum Teil für längere Zeit inhaftiert.

In den letzten Jahren (2008 | 2009) hatten Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Dresden gemeinsam mit Landtagsabgeordneten der NPD und Mitgliedern des Nationalen Bündnisses vor einem von einer Dresdner Künstlerin entworfenen Mahnmal aus Panzerketten auf dem Postplatz den Opfern des 17. Juni gedacht und Kränze niedergelegt.

Der AK Antifa Dresden ruft dieses Jahr zu Gegenaktivitäten auf!
Donnerstag, 17. Juni 2010
17:00 Uhr am Postplatz

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Wieder neonazistisches Großevent in Sachsen geplant

Text?Für den 05. Juni 2010 kündigen sächsische Neonazis den so genannten „3. JN-Sachsentag“ an. Bei dieser Veranstaltung sollen neben RechtsRock-Bands auch Redner verschiedener neonazistischer Spektren auftreten. Ergänzt wird das Angebot durch (Info-)Stände diverser Szene-Gruppierungen, Versände und Labels.

Angekündigt wird der „Sachsentag“ für den „Großraum Dresden“, der konkrete Ort soll erst kurzfristig bekannt gegeben werden. Nach Informationen des art dresden liegt eine entsprechende Anmeldung im Landkreis Görlitz vor. (mehr…)

1. Mai – Gemeinsame Anreise nach Berlin

Text?Wir haben beschlossen dieses Jahr am 1. Mai nach Berlin zu fahren, den Naziaufmarsch zu blockieren und danach die Krise zu beenden. Wer mitkommen möchte meldet sich hier: aardb@gmx.de

Rechter Übergriff in Dresden-Albertstadt

Am Freitag kam es in der Albertstadt zu einem Übergriff von vier mutmaßlichen Nazis auf einen Mitarbeiter des THW-Dresden. Nach Zeitungsangaben war der Student auf dem Weg zu einem abendlichen Ausbildungsdienst, als er kurz nach dem Besuch einer Edeka Filiale niedergeschlagen und verletzt wurde.

Nur wenige Minuten später waren die Täter in ihrem Auto auf der Stauffenbergallee von der Polizei angehalten und kontrolliert worden. Die vier waren auf dem Weg zur JVA Hammerweg, um einen an der Tat beteiligten Nazi zum Haftantritt zu bringen. Nach Aussage der Polizei störte sie ein durchgestrichenes Hakenkreuz an der Mütze des Studenten.

Inzwischen ermittelt der polizeiliche Staatsschutz nicht nur wegen Körperverletzung, sondern auch wegen Diebstahls, denn die Täter hatten in der Lebensmittelfiliale Lebensmittel, Fleisch und Bier gestohlen.

addn.me

Brandanschlag auf Gebäude am Roten Weg 43 in Freiberg

    Pressemitteilung des soziokulturellen Vereins „Roter-Weg e.V.i.G.“

Text? In der Nacht vom 20. zum 21. März 2010 verübten bisher noch unbekannte Täter_innen einen Brandanschlag auf das Haus am Roten Weg 43 in Freiberg und stahlen zwei Büroschilder der Partei „DIE LINKE“. In dem Haus befinden sich unter anderem das Bürgerbüro der MdL Dr. Jana Pinka, das Büro der Fraktion „Die Linke“ im Landkreis Mittelsachsen, die Redaktion der Zeitschrift „FreibÄrger“ sowie die Räumlichkeiten des sich in Gründung befindenden soziokulturellen Vereins „Roter-Weg e.V.“. Bei dem Anschlag ist der komplette Eingangsbereich des Hauses ausgebrannt und es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Bereits vor zwei Wochen hatten Unbekannte die Scheiben im Eingangsbereich eingeworfen. Außerdem klebten schon mehrfach neonazistische Aufkleber an den Briefkästen, mit Aufschriften wie: „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“. Erst vor zwei Tagen hatten Nazis mehrere hundert Aufkleber des neonazistischen „Resiststore“ Versand in der Freiberger Innenstadt verklebt. Wir gehen daher von einem politisch motivierten Hintergrund aus und vermuten Neonazis als Täter_innen.

mehr bilder unter: de.indymedia.org/2010/03/276371.shtml

Nazihetzjagt am 14. März in Döbeln

Am 14. März 2010 kam es in Dö­beln zu einer Hetz­jagd auf einen al­ter­na­ti­ven Ju­gend­li­chen. Dabei wurde er von ca. 10 Neo­na­zis, bei einem Spa­zier­gang mit dem Hund, durch die Stadt bis zu sei­nem Haus ver­folgt und ge­hetzt. Die teil­wei­se stadt­be­kann­ten Neo­na­zis waren ge­ra­de bei dem Ver­tei­len von Fly­ern, als sie um ca. 16:30 den „po­li­ti­schen Geg­ner“ er­blick­ten.

Letzt­end­lich ver­sam­mel­ten sich die 10 Nazis vor dem Haus. Freun­de des Ver­folg­ten fol­gen kürz­lich. Als diese zu dem Haus gin­gen, zog einer der be­kann­tes­ten Nazis ohne Vor­war­nung einen Te­le­skop­schlag­stock. Die Si­tua­ti­on droh­te schließ­lich zu ess­ka­lie­ren. Die bis dahin alar­mier­te Po­li­zei war dann der Grund für die Flucht der Nazis.
Auf die­sem Vor­fall hin fes­tigt sich un­se­re An­sicht, dass es not­wen­dig ist an­ti­fa­schis­ti­sche Struk­tu­ren zu fes­ti­gen uns zu er­wei­tern. Mög­lich wäre dies bei­spiels­wei­se durch die Grün­dung eines An­ti­ras­sis­ti­schen Frei­rau­mes.
Auch wenn die rechts­ex­tre­men Über­grif­fe seit dem Ver­bot der Na­zi­ka­me­rad­schaft „Sturm 34“ in der Re­gi­on all­mäh­lich zu­rück­ge­gan­gen sind ist die Ge­fahr nicht ge­dämmt. Durch Pla­kat-​ und Auf­kle­ber­ak­tio­nen bis hin zu sol­chen An­grif­fen, lässt sich klar zei­gen, dass das Na­zi­pro­blem in Mit­tel­sach­sen kei­nes­wegs ge­klärt ist.

Den an­ti­fa­schis­ti­schen Selbst­schutz or­ga­ni­sie­ren!

Quelle: aargb.blogsport.de

1. Mai 2010: NPD Naziaufmarsch in Zwickau

    Säch­si­sche NPD mo­bi­li­siert nun of­fi­zi­ell zum 1. Mai 2010 nach Zwi­ckau – Bür­ger­li­che Pro­tes­te sind bis­her nicht vor­ge­se­hen

Text?
Der ges­tern vom Lan­des­ver­band der säch­si­schen NPD ver­öf­fent­lich­te Auf­ruf mit dem Titel „Ar­beit für Deut­sche! Fremd­ar­bei­ter-​In­va­si­on stop­pen! – am 1. Mai auf nach Zwi­ckau!“ liest sich wie die Zu­sam­men­fas­sung eines Brain­stor­ming zum Stich­wort „Po­li­tik“, durch­ge­führt in einer deut­schen Haupt­schu­le, Klas­sen­stu­fe 7. Aber so­lan­ge die gän­gi­ge Bü­ro­soft­ware nicht in der Lage ist auch gram­ma­ti­sche Män­gel zu be­he­ben, be­steht bei der NPD wohl keine Aus­sicht auf Bes­se­rung. In­halt­lich las­sen sich dar­aus den­noch die bei­den wich­tigs­ten Punk­te deut­schen Grund­emp­fin­dens ex­tra­hie­ren. Ers­tens: Ar­beit macht glück­lich, des­halb Ar­beit für alle Deut­schen! Zwei­tens: De­mo­kra­ti­sche Par­tei­en die­nen nur dem „in­ter­na­tio­na­len Bör­sen­spe­ku­lan­ten­tum“, nicht der deut­schen Wert­ar­beit! Aber genug der in­halt­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung mit der NPD. Viel be­un­ru­hi­gen­der ge­stal­tet sich das Ver­hal­ten der so ge­nann­ten Zwi­ckau­er De­mo­kra­ten. (mehr…)

Pirna: Neonazis begleiten Stadtratssitzung

Text?

Am 02. März soll­te die zu­neh­men­de Ge­walt in Pir­na­er Stadt­rat Thema sein. Die NPD-​Stadt­rä­te Mirko Liebs­cher und Dr. Olaf Rose wur­den auf­ge­for­dert sich von der Ge­walt zu dis­tan­zie­ren. Für die Klein­stadt üb­lich zeig­ten sich auch dut­zen­de Neo­na­zis um „Prä­senz“ zu zei­gen. Dabei kam es auch zu Dro­hun­gen gegen Teil­neh­me­rIn­nen einer Kund­ge­bung vor dem Pir­na­er Rat­haus.
Seit dem 13. Fe­bru­ar es­ka­lier­te in der Kreis­stadt die Ge­walt. Erst zogen 400 Neo­na­zis durch die In­nen­stadt, at­ta­ckier­ten einen Men­schen und war­fen Stei­ne gegen ein SPD-​Bü­ro. We­ni­ge Tage spä­ter schlug eine Grup­pe jun­ger Neo­na­zis einen nicht­rech­ten Ju­gend­li­chen zu­sam­men und ver­letz­ten ihm im Ge­sicht. Zwei mut­maß­li­che Täter konn­ten ge­stellt wer­den. Hö­he­punkt der Ge­walt war ein Brand­an­schlag auf das Auto des Krei­ge­schäfts­füh­rers der Lin­ken in Pirna. Das Fahr­zeug brann­te voll­stän­dig aus. Nur we­ni­ge Tage zuvor späh­te ein be­kann­ter Neo­na­zi aus Dres­den sein Haus aus und fo­to­gra­fier­te auch das Auto. (mehr…)




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